Aufrufe
vor 2 Monaten

Mitteldeutsche Wirtschaft Ausgabe 01/2021

  • Text
  • Wirtschaft
  • Handelskammer
  • Unternehmen
  • Mitteldeutsche
  • Wirtschaftsmagazin
  • Dezember
  • Halle
  • Vollversammlung
  • Homeoffice
  • Brockmeier
  • Miwi

WIRTSCHAFT & REGION

WIRTSCHAFT & REGION FACHKRÄFTE Ausbildung im Homeoffice In den letzten Monaten haben viele Unternehmen zügig Möglichkeiten und Regeln für mobiles Arbeiten – meist im Homeoffice – eingeführt. Auch für die Ausbildung ist Homeoffice eine Option, selbst über die Pandemiezeit hinaus. In vielen Berufsfeldern wird mobiles Arbeiten sogar zur späteren beruflichen Handlungsfähigkeit gehören. Bei der Umsetzung gilt es aber einiges zu beachten: Homeoffice ist im Bereich der kaufmännischen Berufe eher umsetzbar als bei den gewerblich-technischen Berufen. Ob Ausbildungsinhalte im Homeoffice vermittelbar sind, ist eine Einzelfallentscheidung, die der Ausbildungsberater der IHK treffen muss. Homeoffice sollte nur dort zum Einsatz kommen, wo bereits erworbene Ausbildungsinhalte zu vertiefen sind. In welchem Umfang Homeoffice zu gewähren ist, hängt je nach Berufsbild auch vom Konzept des Ausbildungsbetriebes ab. Homeoffice-Vereinbarung Homeoffice bzw. mobiles Arbeiten setzt eine Vereinbarung zwischen Ausbildungsunternehmen und Auszubildenden voraus. So hat weder der Auszubildende einen Anspruch auf Homeoffice, noch kann der Betrieb es anordnen. Die Homeoffice-Vereinbarung kann auch Gegenstand einer Betriebsvereinbarung Homeoffice-Vereinbarung anzeigen Wenn ein Ausbildungsbetrieb eine Homeoffice-Vereinbarung bei der IHK anzeigen will, muss er verschiedene Angaben machen – etwa: Wo und in welchem Umfang findet Homeoffice/mobiles Arbeiten statt? Oder: Welche Inhalte der Ausbildungsordnung sollen im Homeoffice vermittelt werden? Mobiles Arbeiten ist bei vielen Unternehmen mittlerweile gang und gäbe – auch im Bereich der Ausbildung. sein und muss Regelungen über den Arbeitsort, die Art der zu leistenden Tätigkeit, das Volumen der Arbeitszeit und die Arbeitsmittel enthalten. Vom Grundsatz her sind Homeoffice-Vereinbarungen zwischen Ausbildungsbetrieb und Auszubildenden bei der Registrierung Mit den Angaben sind die Ausbildungsberater der IHK in der Lage, die Ausbildung als zuständige Stelle zu überwachen. Bei der Umsetzung stehen sie dem Ausbildungsunternehmen unterstützend und beratend zur Seite. www.halle.ihk.de, Nr. 4979318 des Ausbildungsvertrages bzw. bei späterer Vereinbarung der IHK anzuzeigen. Daher sollte die hier festgelegte Verfahrensweise bei der Prüfung der Eintragungsfähigkeit berücksichtigt werden. Auch während des Homeoffice ist der Ausbildungsnachweis zu führen. Hier sollte auf die Tätigkeit im Homeoffice hingewiesen werden. Bei minderjährigen Auszubildenden ist Homeoffice nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigen möglich. IHK Halle-Dessau Aus- und Weiterbildung Björn Bosse Tel. 0345 2126-332 bbosse@halle.ihk.de Die Aus- und Weiterbildungsberater der IHK erreichen Unternehmen unter www.halle.ihk.de, Nr. 3676. MITTELDEUTSCHE WIRTSCHAFT DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN DER INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER HALLE-DESSAU 01/2021 11

ImpressumHaftungDatenschutzAGB


© Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau